06.11.2014
Dom St. Martin Rottenburg

Englische Streichermusik in der „Musik zur Marktzeit“ im Dom zu Rottenburg



Am Donnerstag, den 6. November 2014 wird um 11 Uhr im Dom zu Rottenburg Streichermusik aus England erklingen.Edward Elgars spätromantische Serenade opus 20 gehört zu den meistgespielten Werken des Komponisten und ist eines seiner ersten veröffentlichten Jugendwerke.


Auch Sir Charles H. H. Parry wurde vor allem mit „An English Suite“ als englischer  Orchesterkomponist in Deutschland bekannt. Es erklingen die berühmten Sätze „In Minuet Style“ und „Saraband“.  


Der bedeutendste zeitgenössische englische Komponist dürfte John Rutter sein; er ist in direkter Tradition mit Benjamin Britten, Gustav Holst und  Ralph Vaughan Williams zu nennen. Seine Werke zeichnen sich durch eine interessante praxisnahe Schreibweise aus. So liegen den Sätzen der “Suite für Streicher” englische Folksongs zugrunde: They Are A-Roving; I Have a Bonnet Trimmed with Blue; O Waly Waly (The Water Is Wide) und Dashing Away.


Die Ausführenden der Musik zur Marktzeit sind Kirchenmusikstudierende aus Rottenburg und Tübingen. Sie haben innerhalb ihres Kirchenmusikstudiums über 3 bis 4 Semester Orchesterleitung bei Prof. Johanna Irmscher studiert und werden mit dieser konzertanten Aufführung teilweise ihr Examen in diesem Fach ablegen.


Der Eintritt ist frei.


Edward Elgar (1857-1934) - Serenade in e opus 20

Charles H. H. Parry (1848-1918) - Sätze aus: An English Suite

John Rutter (*1945) - Suite für Streicher



08.11.2014
Stiftskirche Tübingen

CREDO !

Aller 2 Jahre widmen die Hochschulen für Kirchenmusik und das Collegium Musicum der Uni dem großen Leipziger Komponisten im Rahmen der Tübinger MOTETTE  eine BACHNACHT. Auch dieses Mal sind die drei Stunden in jeweils einstündige Abschnitte unterteilt und dem Motto CREDO ! gewidmet. Neben der Kantate BWV 109 von J.S. Bach und Motetten aus der Bach-Familie wird auch das "CREDO I" aus der H-Moll Messe und eine Orgelimprovisation dazu zu hören sein. Darüber hinaus gibt es neben Werken von Arvo Pärt  auch die  Uraufführung des dreisätzigen Chor-Orchesterwerks "GOTT - DREIFALTIG" des Tübinger Stiftsmusikdirektors Hans-Peter Braun. 

Die Einführungen zu Beginn jeder der drei Stunden hält diesmal der Musikwissenschaftler Andreas Flad von der Uni Tübingen.

13.11.2014
Tübingen

Zum Denkjahr 1914 / 2014

ühren Barbara Stein (Gesangsdozentin an der HKM) und Natalia Ryabkova Werke für Stimme und Orgel in der St. Johanneskirche auf. 

Zur Aufführung werden Kompositionen von Hugo Wolf, Sergej Rachmaninoff, Modest Mussorkski, Josef G. Rheinberger, Heinrich Sutermeister, Petr Eben und Charlotte Seither kommen.

Im Zentrum des Programms wird das Lied "Der Feldherr" aus "Lieder und Tänze des Todes" von M. Mussorkski in einer Bearbeitung für Orgel und Stimme stehen. Aber auch der "Der 70. und 86. Psalm" von Heinrich Sutermeister, den dieser 1947 unter dem Eindruck der Kriegsjahre komponiert hat, wird eine zentrale Rolle einnehmen.

Barbara Stein wurde geboren in Speyer/Rhein und studierte Schulmusik und Musikwissenschaft, anschließend Gesang mit künstlerischem Abschluss an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit ist sie seit 1999 Lehrbeauftragte für Gesang an der Hochschule für Kirchenmusik/ Tübingen.

Natalia Ryabkova studierte am Staatlichen Konservatorium in Nischni Novgerod und Kansan (Russland)Orgel und Klavier und schloss ihr Studium an der Kirchenmusikhochschule in Heidelberg mit dem Solistenexamen in Orgel ab. Sowohl in Russland wie in Europa erhielt sie verschiedene Preise im Fach Orgel. In Tübingen steht sie kurz vor dem Abschluss ihres Kirchenmusikstudiums und ist Organistin an der evangelischen Christuskirche und Chorleiterin an der Petruskirche in Stuttgart. 



23.11.2014
Tübingen

‚ACROSS  THE  BRIDGE  OF  HOPE‘

György Ligeti, LUX  AETERNA
Max Reger, Mein Odem ist schwach, opus 110.1
Wolfgang Rihm‘mit geschlossenem mund’
Einojuhani RautavaaraSuite de Lorcaop. 72 

Rudolf Mauersberger, ‘Wie liegt die Stadt so wüst’  

Jan Sandström, ‘across the bridge of hope’
Kompositionen für Harfe solo

Die Werkauswahl unseres Konzertes am Ewigkeitssonntag möchte aufzeigen, wie die europäische Musiktradition bis heute auf sinnlicher und intellektueller Ebene die Weltgeschehnisse reflektiert und kommentiert. Die Sprachlosigkeit politisch verfolgter, unterdrückter Menschen und deren unermüdliche Sehnsucht „across the bridge of hope“.


Das Vokalensemble CANTUS DE TEMPORE Tübingen wurde von Johanna Irmscher im Jahr 2005 gegründet und debütierte mit Ernst Kreneks Kantate 'Von der Vergänglichkeit des Irdischen' und Knut Nystedts Komposition 'Stabat mater'.
Das Ensemble erarbeitet vorrangig zentrale a cappella Kompositionen der Moderne, herausragende klangintensive zeitgenössische Vokalkompositionen, sowie Vokaltransskriptionen von Clytus Gottwald. 2009 erfolgte die Deutsche Erstaufführung von G. Mahlers 'Urlicht' in der Transkription von Clytus Gottwald und im Herbst 2010 wurde C. Gottwalds neueste fünfstimmige Vokalbearbeitung, die Monodie 'Pianto della Madonna' von Cl. Monteverdi in der Stiftskirche Tübingen uraufgeführt.
Im Mai 2011 erschien als Live-Mitschnitt die erste CD 'Spiegelbilder', im Herbst 2011 die CD 'Motetten' mit Kompositionen von Reger, Cornelius, Pärt, Sandström und Whitacre, die jeweils nur an Freunde und Förderer des Ensembles sowie als Demo-CD weitergegeben werden können.
In der Stiftskirche Tübingen sowie in führenden Kirchen Württembergs (Stiftskirche Stuttgart, Evang. Stadtkirche Stuttgart-Bad Cannstatt) ist das Ensemble regelmäßig zu Gast.


Das Ensemble besteht aus SängerInnen aus Tübingen und ganz Deutschland. Die Proben finden projektbezogen statt.

 

 

Video-Teaser TÜBINGER TAGE