30.04.2015
Hochschule für Kirchenmusik



"Ich bin die Welt, bin eine Erinnerung, bin ein Traum" (Alexander Skrjabin")

Das Klavierduo Shoko Hayashizaki – Michael Hagemann zählt seit 30 Jahren zu den vielseitigsten und kreativsten Vertretern seines Genres. Seit dem Studium bei Prof. Robert Alexander Bohnke an der Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau hat das Duo viele wegweisende Programmkonzeptionen erarbeitet und diese mit großem Erfolg dem Publikum präsentiert.



Präsentiert zum 100. Todestag des russischen Komponisten Alexander Skrjabin Werke von: 


Alexander Skrjabin, Nikolai Rimski-Korsakow, Alexander Glasunow, Jan Masséus

01.05.2015
Tübingen

Wieder einmal lädt die Hochschule für Kirchenmusik zum Tag der offenen Tür in die Gartenstraße ein. Es wird wohl die letzte "Begehung" vor der Zeit des Umbaus und der Renovierung sein. – Noch einmal schauen und dann voller Spannung auf die Zeit "danach" warten…
Im Rahmen dieses Tages der Offenen Tür hält Prof. Bernhard Leube um 14 Uhr einen Vortrag zum Thema

Frohe Botschaft – Ernste Musik?

Bernhard Leube geht in seinem Vortrag vom Klang des Gesanges im Sonntagsgottesdienst aus und untersucht anhand einiger bekannter Beispiele den atmosphärischen Charakter von Kirchenliedern.


Wie steht es um den häufigen, vielleicht aber auch nur behaupteten Subtext von Traurigkeit im Gemeindegesang? Das Auditorium singt selbst und wird zur Erzeugung unterschiedlicher Atmosphären angeleitet und ermuntert. Dabei wendet Leube Methoden aus der Schauspielarbeit, die inzwischen in die Aus- und Fortbildung von Pfarrern und Kantoren Eingang gefunden haben, auf den Gemeindegesang an.

Es sind alle Interessierten ganz herzlich eingeladen!

01.05.2015
Tübingen

Der 1957 in Moskau geborene Pianist Simon Nabatov besuchte das Konservatorium in Moskau. 1979 studierte er an der Juilliard School of Music in New York. Seit 1989 lebt und wirkt er in Deutschland. Simon Nabatov spielt mit dem „who’s who“ der modernen Jazzwelt, wie Steve Lacy, Nils Wogram, Matthias Schubert, Tom Rainey oder Ernst Reijseger. Er  konzertierte in über 60 Ländern der Welt, nahm an vielen internationalen Festivals teil und veröffentlichte 25 CDs unter eigenem Namen. 


„Around Brazil“ heißt das neue Soloprogramm des Weltenbürgers Simon Nabatov. Er nimmt uns mit auf eine musikalische Reise durch Brasilien: Maracatù aus Pernambuco, Samba aus der goldenen Zeit Rio de Janeiros von Noel Rosa, Cartola oder Ary Barroso, klassische Klaviermusik von Ernesto Nazareth und die unvergesslichen Songs von Antonio Carlos Jobim, Caetano Veloso und Gilberto Gil. Eine Liebeserklärung an Brasilien.




2010 formiert sich die Band um den Schlagzeuger und Komponisten Tilman Herpichböhm in Nürnberg. Zu Beginn spezialisieren sich die vier Musiker auf John Zorns, veröffentlichen 2012 ihre erste CD und werden prompt 2013 für den neuen deutschen Jazzpreis no-miniert. Über die Jahre dann entwickelt sich eine sehr eigne und energetische Mischung aus orientalisch klezmeresken Melodien, virtuos vorgetragen. Naiv und bedacht zugleich hören Jilman Zilman zu, wenn Ornette Coleman spricht, lassen ihn mit John Zorn streiten und stellen die nervigen Fragen Neugieriger. Spontanes und improvisatorisches Zusammenspiel in der ungewöhnlichen Besetzung mit Altsaxophonen, Kontrabass und Schlagzeug. 


Getreu dem Motto des Festivals „Piano Conversations“, wird am Ende des Konzertes das Quartett sich auf ein spontanes musikalisches Gespräch mit dem Pianisten Simon Nabatov einlassen, auf das wir sehr gespannt sein dürfen!

02.05.2015
Tübingen

Zusammen mit Jazzgrößen wie Herbie Hancock, Chick Corea und Keith Jarrett ist es dem New Yorker Ausnahmepianisten gelungen, das Erbe von Bill Evans weiterzuführen und dabei einen eigenen unverkennbaren Stil zu entwickeln. 1947 in New York, geboren, studierte er Klavier. Im Alter von 18 Jahren   betrat er die New Yorker Clubszene und spielte unzählige "Gigs", u. a. mit Lee Konitz und Freddie Hubbard. Bald darauf wurde Beirach, gemeinsam mit dem Bassisten Dave Holland und dem Schlagzeuger Jack DeJohnette, Mitglied in der Band von Stan Getz und spielte weltweit Tourneen. Mit Dave Liebman sorgte er in den Gruppen "Lookout Farm" in den 70ern und "Quest" in den 80ern für Furore. Nach zahlreichen Tourneen, u. a. mit Chet Baker, John Abercrombie oder John Scofield, arbeitet er seit Mitte der 90er Jahre in Trio- bzw. Duo-Besetzungen und immer wieder auch als Solist. Neben unzähligen eingespielten CDs als Bandleader und Sideman spielte Richie Beirach eine Vielzahl von Solo-Alben ein. Im großen Saal der Hochschule für Kirchenmusik wird er ein weiteres "Solo-Kapitel" live hinzuzufügen. Ein Leckerbissen für alle Liebhaber der Klaviermusik und des Jazz.


Das letzte Känguru – feat. Richie Beirach

Die Musik des Trios löst sich aus dem traditionellen Umfeld des Saxophontrios und lotet in ihren Eigenkompositionen die Grenzen dieser Besetzung aus. Konventionen werden umgekehrt und das Saxophon übernimmt die Funktion des Basses, der Bassist arbeitet hingegen mit Loops und Samples und erschafft so Klangwelten die dieser Art von Besetzung bisher verschlossen blieben. Dokumentiert ist dies alles auf der beim Kölner Label "Jazzhausmusik" erschienenen Debüt CD "Absprung". Die drei studierten Stuttgarter Musiker gehören zur etablierten jungen Szene der Landeshauptstadt und sind in zahlreichen Projekten aktiv.  
Seit 2000 ist Richie Beirach Professor für Jazz-Klavier an der Hochschule für Musik in Leipzig. Deshalb war er auch gleich vom Konzept des Festivals begeistert, bei dem ein international renommierter Pianist auf eine vielversprechende Nachwuchs-Jazzband trifft, um gemeinsam zu spielen. Als er dann die CD des Stuttgarter Trios ‚Das letzte Känguru‘ hörte, sagte er sofort zu.