Veranstaltungen

25.05.2012
Stiftskirche Tübingen
Studierende der HKM spielen Orgelwerke aus mehreren Jahrhunderten.
01.06.2012

Der Kurs Jazz im Liturgischen Orgelspiel mit dem vielseitigen Leipziger
Universitätsdirektor David Timm legt einen speziellen Schwerpunkt auf
jazzorientierte Harmonik und Formen. Er soll Anfängern in diesem Stil
Ideen und Hilfestellungen vermitteln, mit verhältnismäßig einfachen
Mitteln jazzige Klänge oder Rhythmen in Vorspielen oder freien
Zwischenspielen zu erfinden. Fortgeschrittene sollen avanciertere
Formen, Voicings oder Modi erüben können, aber auch komplexere Grooves
auf den Orgeltasten kennenlernen. Daneben werden aber auch ganz
„klassische“ LO- Formen und Stile unterrichtet.

KURSZEITEN:

Freitag, 01.06., 10-13 und 15-18 Uhr

Samstag, 02.06., 10-13 Uhr

Nach dem Studium der Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und dem A-Examen im Jahre 1995, absolvierte David Timm  ein Meisterklassenstudium Klavier in Leipzig. Er ist mehrfacher 1. Preisträger bei bedeutenden Orgel- und Improvisationswettbewerben. Timms musikalische Aktivitäten sind von großer Vielseitigkeit geprägt: Er ist seit 2005 Leipziger Universitätsmusikdirektor, konzertierte als Pianist und Organist im klassischen wie auch im Jazzbereich in zahlreichen europäischen Ländern, den USA und Japan. Er hat zahlreiche Rundfunkproduktionen und CDs vorgelegt und war mit Erfolg als Arrangeur tätig für die LeipzigBigband, Bobby McFerrin, das Gewandhausorchester Leipzig oder Mari Boine. Von 1999 – 2006 war David Timm ferner musikalischer Leiter des Leipziger Vocalensembles, 1999 gründete er die LeipzigBigband.
Für Verpflegung und Unterkunft muss selbst gesorgt werden.

Am Samstagabend besteht die Möglichkeit, in der Stiftskirche das Orgel-Saxofon-Duo David Timm/Reiko Brockelt im Rahmen der Tübinger Motette zu hören.

14.06.2012
Hochschule für Kirchenmusik, Großer Saal
Werke für 2 Klaviere
von Bach, Mozart, Rachmaninoff und Pearl


Das Klavierduo Shoko Hayashizaki – Michael Hagemann zählt seit 25 Jahren zu den vielseitigsten und kreativsten Vertretern seines Genres. Seit dem Studium bei Prof. Robert Alexander Bohnke an der Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau hat das Duo viele wegweisende Programmkonzeptionen erarbeitet und diese mit großem Erfolg dem Publikum präsentiert.

Das Klavierduo Shoko Hayashizaki - Michael Hagemann hat sich bei einem Ausflug der Klavierklasse Prof. Robert-Alexander Bohnke (Musikhochschule Freiburg im Breisgau) kennengelernt. Ziele waren eine Rolls Royce-Ausstellung und das Wohnhaus von Sergej Rachmaninoff am Vierwaldstätter See. 1984 folgte das erste vierhändige Konzert mit den „Liebesliederwalzern“ und den „Walzern op. 39“ von Johannes Brahms bei den Internationalen Musikfestwochen in Monfalcone / Italien.

Neben dem Klavierstudium bei Prof. Bohnke und Prof. Ramón Walter prägten Begegnungen mit Pianistinnen und Pianisten wie Leontina Margulis, Stefan Askenase, Mieczyslaw Horszowski und Vitalij Margulis die pianistische Ausbildung des Duos.

Seitdem gilt der Zusammenstellung und Interpretation von musikalischen Themenschwerpunkten und Zeitbildern und den aus der Zusammenarbeit mit Komponistinnen und Komponisten von Belgien bis Australien erfolgten Uraufführungen ihnen gewidmeter Werke die besondere Leidenschaft der Musiker.

Zahleiche Kompositionen wurden wiederentdeckt und für den SWR aufgenommen, so z.B. vierhändige Klavierwerke von Conradin Kreutzer, dem Komponisten aus dem „badischen Geniewinkel“.

In verschiedenen Verlagen sind Schallplatten und CD’s erschienen. Das auf Tonträgern eingespielte Repertoire reicht von Tangos in der erfrischend frechen Besetzung für Klavier zu vier Händen und Schlagzeug bis zu den in den Galaxy - Studios aufgenommenen Hamadryades der belgischen Komponistin Jacqueline Fontyn. Aufsehen erregt die Kalligraphie-Performance für Pinsel und Clavichord: „Die Spur der Seele im Pinselstrich“ (Susanne Eckstein) Die CD „Alma Mahler-Werfel und Josef Labor“ mit zusätzlichem Booklet in Blindenschrift erhielt 2007 den Pasticcio-Preis des Österreichischen Rundfunks.





Ausschnitt aus der DVD "SingBach in Tübingen 2011" (The Making-of):