26.04.2015
Tübingen

10 Jahre  CANTUS DE TEMPORE Tübingen

- GESANG zwischen den ZEITEN -

Motetten von
Arnold Schönberg, „Friede auf Erden“
Gerhard Kaufmann „Wie jede Blüte welkt“ nach dem Gedicht 'Stufen'
von Hermann Hesse, Motette für sechs Stimmen und drei Lontano-Stimmen (Uraufführung)
Olivier Messiaen/Clytus Gottwald, Louange à l'Eternité de Jésus für 19 Stimmen
(zum 90. Geburtstag von Clytus Gottwald)
Aleksandar S. Vujic´, Vaterunser (ein serbischer Komponist)
Maurice Duruflé, Ubi caritas
und eine Motette von Arvo Pärt zu seinem 80. Geburtstag

Das Vokalensemble CANTUS DE TEMPORE Tübingen wurde von Johanna Irmscher im Jahr 2005 gegründet und debütierte mit Ernst Kreneks Kantate 'Von der Vergänglichkeit des Irdischen' und Knut Nystedts Komposition 'Stabat mater'.
Das Ensemble brachte in den letzten Jahren herausragende zeitgenössische
Vokalkompositionen von R. Strauss, F. Poulenc, J.-V. Daniel-Lesur. A. Schönberg, A. Webern, C. Ives. G. Ligeti, K. Penderecki, A. Schnittke, E. Rautavaara, S.D. Sandström und J. Mäntyjärvi, sowie Vokaltransskriptionen von Clytus Gottwald zur Aufführung. 2009 erfolgte die Deutsche Erstaufführung von G. Mahlers 'Urlicht' in der Transkription von C. Gottwald. Im Mai 2011 erschien als Live-Mitschnitt die erste CD 'Spiegelbilder', im Herbst 2011 die CD 'Motetten' mit Kompositionen von Reger, Cornelius, Pärt, Sandström und Whitacre und 2013 die 3. CD mit Werken von Ives, Martin, Mahler/Gottwald, Brahms und Penderecki, die jeweils nur an Freunde und Förderer des Ensembles sowie als Demo-CD weitergegeben werden können.
In der Stiftskirche Tübingen sowie in führenden Kirchen Württembergs (Stiftskirche Stuttgart, Ev. Stadtkirche Stuttgart-Bad Cannstatt) ist das Ensemble regelmäßig zu Gast.
Das Ensemble besteht aus SängerInnen aus Tübingen und ganz Deutschland. Die Proben finden projektbezogen statt.
www.cantus-de-tempore-tuebingen.de


30.04.2015
Hochschule für Kirchenmusik

"Ich bin die Welt, bin eine Erinnerung, bin ein Traum: Alexander Skrjabin" 


GASTKONZERT




Das Klavierduo Shoko Hayashizaki – Michael Hagemann zählt seit 30 Jahren zu den vielseitigsten und kreativsten Vertretern seines Genres. Seit dem Studium bei Prof. Robert Alexander Bohnke an der Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau hat das Duo viele wegweisende Programmkonzeptionen erarbeitet und diese mit großem Erfolg dem Publikum präsentiert.



Präsentiert zum 100. Todestag des russischen Komponisten Alexander Skrjabin Werke von: 


Alexander Skrjabin, Nikolai Rimski-Korsakow, Alexander Glasunow, Jan Masséus

01.05.2015
Tübingen

Tag der offenen Tür

Wieder einmal läd die Hochschule für Kirchenmusik zum Tag der offenen Tür in die Gartenstrasse ein. Es wird wohl die letzte "Begehung" vor der Zeit des Umbaus und der Renovierung sein. – Noch einmal schauen und dann voller Spannung auf die Zeit "danach" warten…
Im Rahmen dieses Tages der offenen Tür hält Prof. Bernhard Leube auch einen Vortrag zu dem Thema:

Frohe Botschaft – Ernste Musik?

Bernhard Leube geht in seinem Vortrag vom Sound des Gesanges im Sonntagsgottesdienst aus und untersucht anhand einiger bekannter Beispiele den atmosphärischen Charakter von Kirchenliedern.


Wie steht es um den häufigen, vielleicht aber auch nur behaupteten Subtext von Traurigkeit im Gemeindegesang? Das Auditorium singt selbst und wird an diesem Abend auf unterschiedliche Weise zur Erzeugung unterschiedlicher Atmosphären angeleitet und ermuntert. Dabei wendet Leube Methoden aus der Schauspielarbeit, die inzwischen in die Aus- und Fortbildung von Pfarrern und Kantorinnen Eingang gefunden haben, auf den Gemeindegesang an.

Es sind alle interessierten ganz herzlich eingeladen!

01.05.2015
Tübingen

Simon Nabatov – S O L O


Der 1957 in Moskau geborene Pianist Simon Nabatov besuchte das Konservatorium in Moskau. 1979 studierte er an der Juilliard School of Music in New York. Seit 1989 lebt und wirkt er in Deutschland. Simon Nabatov spielt mit dem „who’s who“ der modernen Jazzwelt, wie Steve Lacy, Nils Wogram, Matthias Schubert, Tom Rainey oder Ernst Reijseger. Er  konzertierte in über 60 Ländern der Welt, nahm an vielen internationalen Festivals teil und veröffentlichte 25 CD’s unter eigenem Namen. 


„Around Brazil“ heißt das neue Soloprogramm des Weltenbürgers Simon Nabatov. Er nimmt uns mit auf eine musikalische Reise durch Brasilien: Maracatù aus Pernambuco, Samba aus der goldenen Zeit Rio de Janeiro’s von Noel Rosa, Cartola oder Ary Barroso, klassische Klaviermusik von Ernesto Nazareth und die unvergesslichen Songs von Antonio Carlos Jobim, Caetano Veloso und Gilberto Gil. Eine Liebeserklärung an Brasilien.



Tilman Herpichböhm – Jilman Zilman (feat. Simon Nabatov)


2010 formiert sich die Band um den Schlagzeuger und Komponisten Tilman Herpichböhm in Nürnberg. Zu Beginn spezialisieren sich die vier Musiker auf John Zorns, veröffentlichen 2012 ihre erste CD und werden prompt 2013 für den neuen deutschen Jazzpreis no-miniert. Über die Jahre dann entwickelt sich eine sehr eigne und energetische Mischung aus orientalisch klezmeresken Melodien, virtuos vorgetragen. Naiv und bedacht zugleich hören Jilman Zilman zu, wenn Ornette Coleman spricht, lassen ihn mit John Zorn streiten und stellen die nervigen Fragen Neugieriger. Spontanes und improvisatorisches Zusammenspiel in der ungewöhnlichen Besetzung mit Altsaxophonen, Kontrabass und Schlagzeug. 


Getreu dem Motto des Festivals „Piano Conversations“, wird am Ende des Konzertes das Quartett sich auf ein spontanes musikalisches Gespräch mit dem Pianisten Simon Nabatov einlassen, auf das wir sehr gespannt sein dürfen!