Hochschule für Kirchenmusik
Tübingen
Schwabenhaus
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Informationen für Studienbewerber
Allgemeine Aufnahmebedingungen
Die Anmeldung zur Aufnahmeprüfung
Die Aufnahmeprüfung

Informationen für Studienbewerber

Die Aufnahmeprüfung

Orgelliteraturspiel

Vorlage einer Liste der erarbeiteten Literatur mit Kennzeichnung der innerhalb des vergangenen Jahres studierten Werke. Beifügung des Vorspielprogrammes von max. 15 Minuten Dauer, bestehend aus:

  • einer Choralbearbeitung aus J. S. Bachs Orgelbüchlein
  • zwei weitere Werke oder einzelne Sätze größerer Werke aus verschiedenen Stilepochen.

Die Aufgabe im Vom-Blatt-Spiel ist mittleren Schwierigkeitsgrades.

Orgelspiel zum Gottesdienst

Vorzubereiten ist:

  • ein geeigneter vierstimmiger Choralbuchsatz mit obligatem c.f. (pedaliter)
  • ein dreistimmiger Choralbuchsatz (manualiter)
  • eine Choralimprovisation (Intonation oder Vorspiel)
  • fakultativ: eigene Choralharmonisierung, wahlweise auch auf dem Klavier oder Keyboard zu spielen

Zurufaufgaben

  • eine kurze improvisierte Intonation zu dem vom Blatt zu spielenden Choral
  • Vom-Blatt-Spiel eines drei- und eines vierstimmigen Choralbuchsatzes nach Choralbuch (pedaliter).

Klavier

Drei Werke verschiedener Stilrichtungen, davon ein lebhaftes Stück aus der Wiener Klassik. Ein Werk kann auf dem Cembalo, ein weiteres Werk auf dem Keyboard vorgetragen werden.
Vom-Blatt-Spiel.
(Vorlage einer Repertoireliste)

Chordirigieren

Ein frei gewählter Chorsatz (z. B. Bach-Choral) ist mit einer Gruppe von Studierenden zu erarbeiten; geachtet wird auf Kommunikationsfähigkeit, musikalischen Gestaltungswillen in Sprache, Gestik usw. sowie auf Kontinuität der Bewegungsabläufe. Eine Kopie des gewählten Werkes ist der Hochschule mit den Bewerbungsunterlagen zuzusenden (Dauer der Probe: ca. 8 Minuten).

Gesang

Vorsingen eines begleiteten Kunstliedes, Geistlichen Konzerts o. Ä. und eines unbegleiteten Gesangbuch oder Volksliedes. Eine bildungsfähige Stimme und längere Chorpraxis werden vorausgesetzt.

Vom-Blatt-Singen

Eine Chorstimme mittlerer Schwierigkeit (geprüft beim Fach Gesang) und einer mittelschweren, eventuell atonalen Intervallfolge (geprüft beim Fach Gehörbildung). Die Prüfung dient der Qualifizierung für den Hochschulchor.

Gehörbildung

Nachweis eines guten musikalischen Klangbewusstseins durch sicheres gehörsmäßiges Erfassen von Intervallen, Drei- und Mehrklängen, Ergänzung von Mehrklängen und Melodien.

Musiktheorie

Schriftlich (Testbogen):
Takteinteilung einer Melodie, Kadenztypbestimmung. Bassstimme zu einer Choralzeile, Kontrapunktstimme zu einer Melodiezeile, Generalbassaussetzung, Klangbeispiele (auch des 20. Jahrhunderts) nach Besetzung. Gattung/ Form, Stil/Epoche.

Mündlich:
Harmonische Analyse eines vorgelegten Beispiels aus der Klassik oder eines Bachchorals (Funktionstheorie). Kadenzen (auch in erweiterter Form) auf Zuruf.


Die Fächer zählen gleich.


Kolloquium mit der Dozentenkonferenz



Der Hochschulrat entscheidet aufgrund der Empfehlung der Dozentenkonferenz über die Zulassung zum Studium aufgrund der abgelegten Aufnahmeprüfung und der zur Verfügung stehenden Studienplätze.

 

HOCHSCHULE FÜR KIRCHENMUSIK DER EVANGELISCHEN LANDESKIRCHE IN WÜRTTEMBERG
72074 TÜBINGEN • GARTENSTRAßE 12