Kooperation mit der Hochschule für Kirchenmusik RottenburgSparbeschlüsse der Evang. Landessynode in Württemberg führten zu einer Verkleinerung der Hochschule von 35 auf 20 Studienplätze und zur Kooperation mit der katholischen Hochschule für Kirchenmusik in Rottenburg. Die Hochschule war deshalb auf ein kleineres Gebäude und die Nähe zu Rottenburg angewiesen. 1998 zog die Hochschule deshalb von Esslingen nach Tübingen um. Mit dem Wintersemester 1998/99 begann die systematische Kooperation mit der 12 km entfernten Hochschule in Rottenburg. Ein großer Teil des Ausbildungsprofils ist identisch oder ähnlich. Es liegt auf der Hand, hier zusammenzuarbeiten. Eine solche ökumenische Kooperation zweier Hochschulen ist bisher einmalig in Deutschland.
Beim Einzelunterricht nehmen die Studierenden beider Hochschulen die Möglichkeit wahr, Dozenten des jeweils anderen Hauses in Anspruch zu nehmen. Dies wird bisher in den Fächern Orgel, Chorleitung, Gesang, Keyboard, Posaune/Trompete praktiziert. Lehrerwechsel zwischen den Hochschulen Rottenburg nach Tübingen ist leicht möglich, da man keinen Tauschpartner benötigt. So nutzen vermehrt Studierende beider Häuser die Möglichkeit, von einem Dozenten des jeweils anderen Hauses unterrichtet zu werden. Dies geschieht in den Fächern Chorleitung, Orchesterleitung, Partiturspiel und Orgelliteraturspiel. Rottenburger Studierende nutzen die Möglichkeit, Unterricht in Fächern zu erhalten, die in Rottenburg derzeit nicht angeboten werden, z.B. in Cembalo, Gitarre, Keyboard. Insgesamt verfügen die beiden Hochschulen Tübingen und Rottenburg zusammen über 40 Studienplätze, über ausreichend Raumkapazität und Unterrichts- und Übinstrumente. |


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