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Uraufführung
Johannes Pflüger spielte bei der Uraufführung seiner Komposition „Silhouettes für zwei Klaviere Op. 12“ selbst Klavier I, sein Klavierdozent Prof. Martin Smith, dem das Stück gewidmet ist, Klavier II. Das Stück beschreibt einen Zustand sich nicht lösender, emotionaler Hochspannung in ihren Licht- und Schattenseiten. Pflüger verarbeitete persönliche Wahrnehmungen in Improvisationen am Klavier - oft in aufeinander geschichteten Akkorden und Akkordbrechungen einer erweiterten Tonalität bzw. Bitonalität - die er dann ausarbeitete und für zwei Klaviere setzte.
Pflüger bevorzugt in seinen bisherigen Kompositionen den tonalen Raum. Eine besondere Rolle spielt die Musik von Naji Hakim, Jean Guillou und Jean Langlais, aber auch Musik am Anfang des 20. Jahrhunderts, wie z.B. Claude Debussy, Marcel Dupré oder Maurice Ravel, an denen sich Pflüger klanglich orientiert und deren Musiksprache als Vorbild dient.
Bisher wurde Pflüger für seine Komposition „Klage und Tröstung für Sopran-Solo, vierstimmigen gemischten Chor und Orgel Op. 10“, die anlässlich des Red-Ribbon-Awards 2007 komponiert wurde, mit einer „Lobenden Anerkennung“ geehrt. Weitere Beachtung fand die Uraufführung seiner „Symphonie für Orgel Op. 6“ im Frühjahr 2007 in St. Johannes in Tübingen.
Mit dem ersten Preis des „Improvisationswettbewerbes an der Burkhard-Steinmeyer-Orgel in Heddesheim 2007“ machte Pflüger als Organist und Improvisator auf sich aufmerksam.

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