Hochschule für Kirchenmusik
Tübingen
Schwabenhaus
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Einhellige Begeisterung bei Synodalen

Hochschule für Kirchenmusik gestaltete musikalisch Gottesdienst und Abschlussfest der 13. Landessynode in Stuttgart

Mit einem Gottesdienst und anschließenden Abschlussfest beendete die 13. Landessynode ihre Legislaturperiode. Die Hochschule für Kirchenmusik Tübingen gestaltete den Abend mit Tiefgang, Esprit und Witz.Im Abendmahlsgottesdienst in der Hospitalkirche musizierten der Rektor der Kirchenmusikhochschule, KMD Prof. Ingo Bredenbach (Orgel) und Barbara Stein (Alt) Werke von Johann Sebastian Bach (Arie „Gott hat alles wohl gemacht“), Felix Mendelssohn („Sei stille dem Herrn“ aus dem „Elias“) und Antonin Dvorak („Psalm 103“). Dazu spielte Ingo Bredenbach im Buxtehude-Jahr Choralbearbeitungen des Lübecker Meisters. Besonders Bredenbachs improvisierten Choralvorspiele und geistreichen Choralbegleitungen stießen auf große Resonanz. Vollends gelang dann die musikalische Gestaltung des Abschlussfestes der Landessynode im Silcher-Saal der Stuttgarter Liederhalle. Hier überzeugten die Studierenden und einige Dozenten durch ihr feinsinniges Musizieren, das den Synodalen und ihren Angehörigen nicht nur den weiten musikalischen Horizont und die stilistische Vielfalt der Arbeit der Hochschule für Kirchenmusik vor Augen und Ohren stellte, sondern regelrecht Begeisterung auslöste angesichts des Könnens junger Musiker! Rektor Bredenbach moderierte den Abend mit Esprit und bot launige Zugänge zu den erklingenden Werken. Nach einem innigen Vokalterzett mit Studierenden von Fanny Mendelssohn folgten sechs der „Zigeunerlieder“ von Johannes Brahms, die das Studierendenensemble unter ihrer Chorleitungsprofessorin Johanna Irmscher einstudiert hatte und ausgesprochen temperamentvoll singend präsentierte. Prof. Martin Smith, der bereits souverän diese „Zigeunerlieder“ am Flügel begleitete hatte, spielte sodann einfühlsam den Klavierpart in drei Duetten von Felix Mendelssohn, die die zwei Gesangsdozentinnen Barbara Stein (Alt) und Gertrud Junker (Sopran) anrührend gestalteten. Mit den „3 Preludes“ von George Gershwin verzauberte Smith seiner Zuhörer. Den Abschluß machten zwei Studierende: Friedemann Becker virtuos mit „Thump Jump“ des Tübinger Dozenten für Popularmusik, Michael Schütz. Und Leonhard Völlm mit zwei bestens gelungene Chansons von Georg Kreisler, u.a. dem berühmten „Musikkritiker“. Das Auditorium amüsierte sich köstlich, so dass eine Zugabe nötig war. In seinen Dankesworten erinnerte der Präsident der Landessynode, Heinz Neugart daran, dass die Landessynode sich in den letzten Jahren einige Male zu fragen hatte, ob man die Hochschule für Kirchenmusik werde halten könne. Neugart zeigte sich dankbar, dass man sich für den Erhalt und für die Förderung ausgesprochen habe. Er wünschte sich, dass die Arbeit der Hochschule auch in der nächsten Legislaturperiode der Synode wert geschätzt werden würde.Begeisterte Einzelstimmen rundeten den Eindruck von diesem engagierten und beeindruckenden Auftritt der Hochschule ab.


HOCHSCHULE FÜR KIRCHENMUSIK DER EVANGELISCHEN LANDESKIRCHE IN WÜRTTEMBERG
72074 TÜBINGEN • GARTENSTRAßE 12