Prof. Jens Wollenschläger, Prorektor

Künstlerisches und Liturgisches Orgelspiel

stammt aus Landau in der Pfalz und studierte Kirchenmusik (A-Examen) in Stuttgart bei Bernhard Haas (Orgel), Hans Martin Corrinth (Improvisation), Rebecca Maurer (Cembalo) und Oleg Maisenberg (Klavier) u.a. sowie in der Solistenklasse im Fach Orgel bei Pieter van Dijk in Hamburg (Konzertexamen mit Auszeichnung). Er hatte Lehraufträge in den Fächern Orgel und Orgelimprovisation an den kirchenmusikalischen Seminaren der Ev. Kirche der Pfalz in Speyer und Neustadt/Weinstraße inne. Er war als Kantor und Organist am Ulmer Münster, mit einem Teilauftrag als Bezirkskantor in Aalen und als Kantor in Stuttgart-Möhringen tätig. Er ist darüber hinaus Orgelsachverständiger der Württembergischen Landeskirche sowie Dozent für Künstlerisches und Liturgisches Orgelspiel des Verbandes Ev. Kirchenmusik in Württemberg und Rezensent für die Württembergischen Blätter für Kirchenmusik. Darüber hinaus arbeitet Wollenschläger - u.a. als Cembalist des Stuttgarter Kammerorchesters, des Südwestdeutschen Kammerorchesters Pforzheim und des Barockorchesters der Ludwigsburger Festspiele - mit zahlreichen interessanten Künstlern, Komponisten und Dirigenten zusammen. Etwa 80 eingespielte CDs, seine Kompositions- und internationale Konzerttätigkeit (Konzertreisen u.a. nach Japan, Norwegen, Litauen) sind weitere Facetten seines Schaffens. Die größte deutschsprachige Orgelzeitschrift "organ" kürte Jens Wollenschläger 2010 zum "Performer of the year". Zum Wintersemester 2014/15 wurde er als Professor für Künstlerisches und Liturgisches Orgelspiel an die Ev. Hochschule für Kirchenmusik Tübingen und als Erster Organist an die Tübinger Stiftskirche berufen.