Aktuelles aus der Hochschule

Neuer MA-Studiengang Kirchliche Popularmusik

Seit dem WS 2015/16 gibt es an der HKM Tübingen einen neuen Masterstudiengang Kirchliche Popularmusik. Mit dem neuen MA-Studiengang, der den alten Aufbaustudiengang Popularmusik ersetzt, möchte die HKM auf die zunehmende Nachfrage nach qualifizierter und umfassender Popularmusik-Ausbildung reagieren:

Zum einen wird erstmals an einer deutschen Kirchenmusikhochschule in einem kirchlichen Masterstudiengang eine große popularmusikalische Fächerbandbreite vom Hauptfach (möglich sind Piano, Gitarre oder Gesang) über Bandarbeit, Percussion, JazzPopchor, Arrangement/Songwriting, Neue Medien/Studioarbeit, Musikvermittlung bis hin zu den theologischen Fächern angeboten, wobei auch das Fach Orgel (im Wahlbereich) belegt werden kann.

Zum anderen kann der Studiengang bei entsprechender guter Vorbildung als 1-jähriges Ergänzungsstudium mit halbem Studienumfang (mit 60 Creditpoints) oder als 2-jähriges Vertiefungsstudium (mit 120 Creditpoints) belegt werden.

Zudem eignet sich die Struktur des neuen MA-Studiengangs sowohl zum konzentrierten Vollzeitstudium oder als auch zum berufsbegleitend gestrecktem Teilzeitstudium, damit z.B. auch Kirchenmusiker, die bereits im Amt sind, neben ihrer Berufstätigkeit popularmusikalische Inhalte nachstudieren können, die sie in ihrem „traditionellen“ Kirchenmusikstudium verpasst haben.

 

Als Zugangsvoraussetzung wird ein allgemeiner Diplom- oder Bachelor-Hochschulabschluss benötigt (nicht zwingend im Fach Kirchenmusik) - und natürlich das Bestehen der Aufnahmeprüfung, die auf das Niveau eines BA-Musikstudiums aufbaut.

Durch die Variabilität des Studiengangs möchte die HKM Tübingen möglichst vielen hochbegabten Musikern, mit womöglich höchst unterschiedlichem Werdegang, den Zugang zu einer postgradualen kirchenmusikalischen Zusatzqualifikation erschließen - und damit der Kirche potentielle hochqualifizierte Mitarbeiter im Bereich der Popularmusik.

Details zum MA-Studiengang Kirchliche Popularmusik finden Sie in der Infothek bei Studienordnungen.